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3.–5. Juli 2020

Ungarnfahrt 3.–5. Juli 2020

Was die Hunde angeht, fanden wir wieder alle Alters- und Gesundheitsklassen vor. Von ganz jungen Welpen, die gerade Infusionen bekommen um überleben zu können, über einem zuckersüßen Hund mit epileptischen Anfällen (Fifi), bis hin zu einem alten, blinden Hund. Erfreulich zu hören war, dass viele Hunde aus der Tötungsstation geholt werden konnten. Leider gibt es aktuell auch viele Problemhunde, bei denen auch über Einschläferung nachgedacht werden müssen, weil sie z.B. immer wieder die Tierheim-Mitarbeiter attackieren und eine Resozialisierung ausgeschlossen ist.

Es gibt aber auch Erfolgsgeschichten von Angsthunden, die im Tierheim aufgetaut und nun die tollsten Hunde sind. Manche Hunde benötigen viele ärztliche Unterstützung, einer der Hunde kostet das Tierheim monatlich ca. 120 000 Forint, umgerechnet ca. 400€Sehr erfreulich war das neue Tierheim-Auto, was Zsuzsi über ein super Schnäppchen Angebot erstehen konnte. Endlich ein Auto mit hilfreichem Hundeschutz-Gitter, offen nach hinten zum Kofferraum und mit gut funktionierender Klimaanlage!

Auch in Ungarn gibt es während der Corona Zeit viele Menschen, die aus Langeweile einen Hund adoptieren wollen. Wenn ihnen dann der Hund verweigert wurde, weil Zsuzsi merkte dass falsche Intensionen dahintersteckten und der Hund früher oder später sowieso wieder im Tierheim landen würde, wurde viel geschimpft und auch in sozialen Medien wie z.B. Facebook schlechte Stimmung über das Tierheim verbreitet. Auch Zsuzsis Telefon hielt in den vergangenen Monaten nie still, und sie bekommt nach eigenen Aussagen 30-40 Anrufe am Tag von Menschen, die Fragen haben oder adoptieren wollen. Eine Mammutaufgabe, die sie aktuell leider alleine bewältigen muss.

Das Gute an den sozialen Medien und auch an Corona ist, dass die Tierheim-Angestellten neue Wege suchen, um auf sich aufmerksam zu machen und andere Wege beschreiten um die fehlenden Geldsummen zu erhalten. So wurde die 1. Mai-Feier, die nicht stattgefunden hat, durch eine online live-Tombola ersetzt, was ein voller Erfolg war, wie wir im Nachhinein erfahren durften. So macht Corona vieles schwer, und das Geld ist wie immer sehr knapp. Doch die Motivation und die Liebe zu ihrem Job hat Zsuzsi nie verloren, und so kämpft sie, wie schon in den vergangenen Jahren auch, weiter für das Wohl und die Rettung der Tiere.

Helfen Sie mit

Wir freuen uns über Sachspenden jeder Art und nehmen sie auf der nächsten Fahrt mit. Jede noch so kleine Spende hilft den Hunden im Tierheim Siófok weiter.

Spendenkonto

Empfänger
Hundehilfe Marika e.V.
IBAN
DE17 7025 0150 0022 2944 17
BIC
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